Gedichte

Meer aus Tränen voll Hass

 

Meer aus Tränen voll Hass

Trauer kennt jeder,

doch einige kennen sie besser,

sie verzweifeln.

Kein Leben ist in ihnen,

nur noch eine Wüste,

der schönen Gefühle.

Ein Meer aus Hass,

ein Meer aus Tränen.

Roter blutiger Tränen.

Das Blut in den Tränen

Gleicht dem der Adern.

Nur Hass ist darin gelöst.

Der Hass auf Menschen,

die man liebte,

für die man alles getan hätte,

für die man gestorben wäre.

Nun ist man dem Tod näher denjeh,

er scheint wunderschön,

wie eine Lilie.

Eine wunderschöne weiße Lilie.

Sie erblüht,  

man ist glücklich,

fühlt sich befreit,

von dem Hass, der Verzweiflung, der Trauer.

[von mir]

 

 

15.3.07 14:41, kommentieren

Wieder sitze ich alleine in diesem Raum,
wünsche mir es wäre alles nur ein Traum.
Bin gefangen in dieser Welt,
nichts ist da, was mich noch hier hält.
Kann nicht mehr lachen und nicht mehr weinen,
wie es mir geht, interessiert keinen.
Der Sinn in meinem Leben ist verhaucht,
ist denn niemand da, der mich braucht?
Habe fast alles verloren,
wozu wurde ich überhaupt geboren?
Nichts als leere und stille,
das Leben war noch nie mein Wille.
Hab viel nachgedacht
und einige Fehler gemacht.
Hab nie gewollt, das alles so endet,
doch alles hat sich zum schlechten gewendet.
Hoffe es verletzt keinen zu sehr,
aber glaubt mir, ich kann einfach nicht mehr.
Will einfach nur noch davonfliegen,
in den ewigen Frieden....

13.3.07 20:16, kommentieren

Ich blicke auf meine Narben,
Zeichen aus vergangenen Jahren.
Wunden, so tief und breit,
aufgerissen durch Erinnerungen an die vergangene Zeit.
Eine Lebensgeschichte in der Haut verfasst,
von seinem eigenen Verfasser zu tiefst gehasst.
Alte Bilder von mir so anders und fremd,
Bilder, so wie mich jeder kennt.
Verändert durch die Zeit,
mein altes ich ist schon lange Vergangenheit.
Meine Tage sind gezählt,
und ich weiß, ich habe den richtigen Weg gewählt......

13.3.07 20:15, kommentieren

Augen wie Spiegel

Augen sind wie Spiegel,

wenn man sie betrachtet,

erkennt man die Gefühle

eines Menschen.

Augen, glasig, erfüllt von Trauer.

Verzweiflung und Hass.

Augen volleer Tränen, schwarzer Tränen.

Ihr Herz ist leer,

sie spührt keine Freude mehr.

Versinkt in Trauer und Schmerz.

Das Gefühl der Einsamkeit,

Schmerz des Verlassen seins,

verlassen von geliebten Menschen.

Keinen interressierts,

die Trauer in ihren Tränen,

die Verzweiflung, der Hass,

in den glasigen Augen.

Die Verzweiflung wächst,

die Hoffnung schwindet.

Und bald ist sie nur noch

Ein Schatten in der Nacht,

der langsam schwindet

[von mir]

 

13.3.07 15:01, kommentieren

Kennst du das Gefühl, wenn du schreien willst,

doch es geht nciht?

Kennst du das Gefühl, wenn du weinen willst,

doch es geht nicht?

Kennst du das Gefühl, wenn du sterben willst,

doch es geht nicht?

 

einmal fragte die Liebe die Freundschft:

Für was bist du da, wenn es mich gibt?

Um dort ein Lächeln zu bringen,

wo du deine Tränen hinterlässt.

 

 

 

8.3.07 15:51, kommentieren

Einsam

Niemand weiß, wie es ist alleine zu sein,
außer derjenige, der alleine ist.
Doch was nützt es, das er es weiß?
Es bereitet ihm nur Kummer und Schmerz!
Und das schlimmste ist,
dass er niemanden jemals erklären kann,
wie es alleine so ist.
Denn dann wäre er ja nicht mehr alleine.....

8.3.07 15:26, kommentieren

Schwarzes Herz

Schwarzes, schwazes Herz.
Zerissen und verlassen,
seit deine liebe ist entschwunden.
Schatten tiefer Trauer
trüben seine einstige Lebensfreude.

Schwarzes, schwarzes Herz.
Fesseln erschweren das Atmen.
Vergiftete Gedanken, die einmal frei,
verfolgte Träume, die früher ruhig.
Quälend jede Erinnerung
von dir geprägt.

Schwarzes, schwarzes Herz.
Durch Worte zerschlagen,
zerbrochen und verletzt.
Leblos pocht es weiter,
bis von neuer Liebe erfüllt...


1 Kommentar 8.3.07 15:26, kommentieren